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Archive for April 2012

Vertrauen – welch kostbares Gut

Im strahlenden was-kostet-die-Welt-Alter von 18 Jahren las ich Satres „Das Spiel ist aus“ und es erschien ganz einfach, dass ein Liebespaar sich ja wohl vertrauen würde, zumal bei nicht Gelingen der Tod versprochen war. Irgendwann später war ich dann sicherlich auch mal der Meinung, ach der Andere muss sich nur vertrauenswürdig benehmen und dann ist das doch gar kein Problem.

Aber das Leben stellt ja Gott sei Dank immer ein paar Fragen an uns aus denen wir lernen dürfen. Wie sieht es denn eigentlich mit meinen eigenen kleinen Schummeleien aus, wenn ich diese Notlügen benutze. Was hab ich doch für nette Umschreibungen für meine eigenen Unwahrheiten. Ab wann bin ich selber dann nicht mehr glaubwürdig? Wie weit kann ich mich denn selbst beschummeln? Klar meistens sag ich ja die Unwahrheit um den anderen zu schonen – schon wieder so ein Quatschkram an Ausrede. Es gibt auch andere Wege die Wahrheit zu sagen ohne jemanden zu verletzen.

In meiner Malschule war es üblich, dass am Ende der Stunde jemand von uns Schülern eine Besprechung der Bilder vornahm. Komme was wolle – sie hatte mit möglichst vielen positiven Beschreibungen zu beginnen. Da derjenige spontan benannt wurde schaute man schon mal vorher, was denn besonders gut gelungen war auf dem Bild des Anderen. Wir waren gemischt von Anfänger bis „alte Hasen“. Das hat mir sehr geholfen, dass man an seinen Formulierungen sehr wohl arbeiten kann. Das tolle daran ist, dass man sich schon wieder selbst viel besser fühlt, wenn man bei der Wahrheit bleiben kann.

Es gibt ja auch noch den Typ, der meint, er sei witzig, wenn er bei Fragen die Unwahrheit sagt – meint, das sei ja so offensichtlich, dass es jeder merkt. Aber irgendwann wird er gar nicht mehr gefragt, darauf hat man nicht immer bock, wie es heute so schön heißt.

So, zurück zum Vertrauen beim Anderen. Ich habe verstanden, was für eine hohe Kunst dieses Vertrauen ist. „Im Zweifel für den Angeklagten“ zu denken kann man üben. Misstrauen muss eine schlimme Pest sein – es zerfrisst einen.

Auch da bin ich nicht hilflos, sondern habe eine Stellschraube. Ich muss diese Zweifel und schrecklichen Gedanken gar nicht zulassen sondern kann bis zum Schluss „im-Zweifel-für-den-Angeklagten“ denken. Unglaublich wie frei es macht, wenn Misstrauen keine Chance hat und wie entspannt es ist, wenn man nicht mit misstrauischen Fragen verletzt.

Ich schaue mir Neujahr immer gerne das vergangene Jahr an und habe bei so einem Rückblick schon die tollsten Sachen festgestellt. Man stelle sich nur mal vor, Dinge, vor denen ich große Angst hatte oder die ich vielleicht als Katastrophe empfunden hatte als sie passierten, sehe ich plötzlich im großen Zusammenhang als Geschenk des Himmels. Da macht man sich verrückt für Sachen, die eigentlich ein Glücksfall sind oder leidet vielleicht sogar über Tage und Wochen – und das nur, weil man nicht den großen Überblick hat. Daraus hab ich ja schon mal gelernt, dass da wohl jemand anders den großen Überblick hat und ich ihm einfach vertrauen kann.

Hier vertrauen zu können macht frei und unbändig glücklich. Auch hier rattern gerne andere, eigene Ideen dazwischen und Zweifel und Ängste sind rasend schnell – aber auch hier kann man üben und festhalten. Auch hier gibt es diese oben beschriebene Stellschraube. Ich selbst kann und muss die Richtung festlegen, will ich in Angst und Zweifel oder in Vertrauen und beschwingtem Glück leben.

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Üble Kotzbrocken ruinieren Unternehmen und Menschen

Nur leise sprach ich in der Buchhandlung den knallharten Titel des Wirtschaftsfachbuches des Stanford-Management-Professors Robert Sutton aus in dem er ermittelt, wie geschäftsschädigend Aufschneider, Intriganten und Despoten im Unternehmen sind – auch wenn sie hervorragende Spezialisten sein mögen – wie man mit ihnen umgeht und wie man sie am besten schnellstens wieder los wird.

Ja es macht Mut zu lesen, dass nun klar berechnet ist, dass diese üblen Ellenbogen-Ich-bin-toll-und-geh-über-Leichen-Typen nur Schaden anrichten. Da wird in knallharten Dollar berechnet, was ein Kotzbrocken für einen Verlustgeschäft ist. Temporäre Übeltäter sind wir wohl alle mal aus Wut oder Enttäuschung – aber hier sind die gemeint, die Kotzbrocken als Strategie fahren um für den eigenen Vorteil andere zu erniedrigen, lächerlich zu machen, zu demotivieren. Da gibt es Tipps wie man mit ihnen umgehen kann.

Es mag zwar schade sein, dass wir den Umgang untereinander besser mit dem Dollarzeichen lernen, aber lieber so als gar nicht. Es tröstet auch nicht wirklich, dass diese Übeltäter auch sich selbst sehr schaden, da sie einsam sind und vom Ehrgeiz zerfressen.

Eigentlich ist es doch schon lange klar, dass wir uns nur selbst schaden, wenn wir Mist bauen. Dann laufen wir nicht mit einem quietschvergnügten Herzen durch die Gegend. Das bekommen wir nur, wenn wir in Harmonie mit unserem Umfeld und uns selber sind.

Daher ist diese simpel klingende Aufforderung „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ der Schlüssel für die eigene Glückseligkeit. Ist das nicht die einfachste aller Bedienungsanleitungen für ein friedliches Miteinander die man sich ausdenken kann.

PS: – das Buch von Sutton trägt den Titel „der A…..loch-Faktor“

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wenn keine Wunder passieren – sei selber eins.

 sagt Nick Vujicic,

Ein Mann ohne Arme und Beine geht golfen, schwimmen, surfen, angeln, spielt Fußball und genießt das Leben in Dankbarkeit für das was er hat. Unfassbar, wie positiv er sein Leben mit Gottes Hilfe sieht. Auch er kannte andere Momente. Ein fröhlicher und berührender Film:

http://www.youtube.com/watch?v=KxjiEi2Eywk&feature=fvwp&NR=1

Als Motivationsredner begeistert der 30jährige mit zwei abgeschlossenen Studiengängen Schüler und Erwachsene auf der ganzen Welt und erzählt auch von der Liebe Gottes zu den Menschen. Er hat in diesem Jahr seine große Liebe geheiratet.

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