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Informationen zum Film

zu jung für’s Alter – Reisen ohne Übernachtungskosten, couchsurfing, Haus hüten, Haustausch, Wohnungstausch

 

So sei tatsächlich schon manche Weltreise zustande gekommen…..

 

Auf der ganzen Welt – natürlich auch in Deutschland – ein oder zwei Nächte kostenfrei übernachten geht bei https://www.couchsurfing.org/

In 100,000 Städten, in über 240 verschiedenen Ländern und Regionen und mehr als drei Millionen Mitglieder – insgesamt wurden bisher rund sechs Millionen Gäste an fremde Sofas vermittelt.

Die Identitätsprüfung funktioniert per Kreditkarte, so sind beide Seiten registriert – der Gast genauso wie der Gastgeber – außerdem gibt es ein Bewertungssystem wie beim Online-shop und Bürgschaften.

Erstaunlich: man muss nicht selbst einen Schlafplatz anbieten.

 

Ähnlich geht es auch bei:

http://deutsch.hospitalityclub.org/indexdeu.htm,

hier hilft man sich gegenseitig mit Übernachtung – Registrierung kostenfrei –

 

Das Haus hüten (house sitter) und evtl. nach den Haustieren sehen.

http://www.housecarers.com

Da bleiben Sie an einem Ort und haben ein ganzes Haus zur Verfügung, gehen evtl. mit dem Hund Gassi oder füttern die Tiere – vieles ist möglich. Mitgliedsbeitrag für die Webseite 45€ im Jahr (im Augenblick sogar kostenfrei) Senioren werden speziell angesprochen. Oftmals Plätze und Häuser von denen man sonst träumt – Häuser am Strand, englische Landhäuser, Schlösser, Ski-Lodges in den Bergen oder sogar Farmen auf dem Land.

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Da sind wir uns doch alle einig – wir wollen ihn haben den Erfolg. Nur sicherlich versteht jeder etwas anderes darunter. Der Eine ist erfolgreich wenn er Auto, Haus, Pferd besitzt, der Andere, wenn er seine work-life-balance hinbekommt und der Dritte ist erst glücklich wenn er auf dem Treppchen steht und nicht die Häme der Nation erntet, weil es „nur“ der 4. Platz bei Olympia war – ja und für einige ist es wichtig, sich auf ihrem „inneren Weg“ weiter zu entwickeln um mit sich selbst in Frieden leben zu können – um das warme Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit zu leben.

Gerade heute hörte ich, wie nachhaltig die Paralympics unser Bild von den besonderen Sportlern/Menschen verändert haben. Wie anders wir Behinderung auch im Alltag wahrnehmen – das ist ein Riesenerfolg. Der Slogan „spar dir dein Mitleid für meine Gegner auf“ gefällt mir sehr. Diese Menschen können alles genau so gut – bis auf das eine, wo gerade die Behinderung liegt. Behandelt werden sie wohl oft so, als wäre mit der Unfähigkeit zu laufen auch das Denken und vieles Andere eingeschränkt.

Aber auch im Berufsleben kann Erfolg Mut machen „vom Tellerwäscher zum Millionär“ hat schon Generationen dazu gebracht, nicht aufzugeben. Nach dem „hinfallen“ wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen. Was bedeutet der Erfolg von Obama für all die Afroamerikaner – unfassbar – yes we can!

Nach meinen eigenen Maßstäben erfolgreich zu sein – ja, das macht was mit mir. Im Idealfall lässt es mich leicht und locker durch die Welt spazieren. Gibt mir das Gefühl am richtigen Platz zu stehen und ich denke, es schenkt mir (meistens) auch Zufriedenheit. Ich kenne jedoch auch den Ausspruch eines Vorstandsvorsitzenden eines großen Unternehmens: „ich war doch selbst viele Jahre Kollege im Vorstand und nun als Vorsitzender bin ich plötzlich kein Kollege mehr? Ich wusste nicht, dass ich als Vorsitzender so einsam sein werde.“

Haben wir selbst definiert, wann wir erfolgreich sind oder definiert das die Gesellschaft – vielleicht bedeutet es auch nur „immer höher, immer weiter, immer mehr“ egal wo wir stehen. Man darf nicht stehen bleiben auf einer Stufe, es muss noch was Besseres kommen. Ist jeder, der nicht erfolgreich ist, eigentlich schon ein Versager? Gibt es das anerkannte Mittelmaß noch wo man zufrieden ist mit dem Erreichten? Muss man sich schon als Aussteiger outen – wenn man sich für den Erfolg nicht abhetzt und verbiegt?

Dann gibt es auch diese Sehnsucht zu den Erfolgreichen zu gehören und hat als letzte Verzweiflungstat für den eigenen Erfolg nur noch das Rezept „über Leichen zu gehen“, skrupellos die eigenen Interessen durchzusetzen, komme was wolle. Es gibt den „Erfolg“, der einen selbst und das Umfeld unglücklich macht – vielleicht sollte man ihn dann anders nennen. Ich habe zwar etwas erreicht, aber der Erfolg schmeckt schal. Man hat alles Materielle, aber keine Freunde mehr, vielleicht ist auch die Familie dabei zerbrochen. Man lebt in einer „kalten Pracht“ die zwar repräsentativ ist aber gar nicht der eigenen Gemütlichkeit entspricht.

Das tolle Auto macht nicht wirklich reich – es sind die Freundschaften, die warmen Beziehungen in denen man und mit denen man lebt, die zufrieden machen. Wir haben doch längst gelernt, dass das Besitzen nur ein kurzes Strohfeuer ist und schon nach ein paar Tagen wenn nicht gar Stunden langweilt.

Was erhoffe ich mir vom Erfolg: Glück, Ansehen, Zufriedenheit, Anerkennung – da müssen wir sicherlich manchmal lieber zweimal hinschauen, ob wir das tatsächlich da finden können, wo wir uns abmühen.

Wir sollten schon unseren Kindern klar machen, dass Erfolg ein zweischneidiges Schwert ist und manchmal an ganz anderen Stellen verborgen liegt, als wir es vordergründig suchen.

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